Mittwoch, 19. Februar 2014

Tag X

Hallo.

Heute... war oder ist ein harter Tag irgendwie. Mir geht es nicht gut.
Nach dem Aufstehen ging es mir nicht gut.
Derzeit sind die schlimmsten Träume nicht die Alpträume von dir, sondern die, in denen wir uns verstehen. Weil es so real sein könnte... aber es trotzdem nicht ist.
Du beziehst soviel Hass auf mich? Warum? Für 2-3 Monate die am Ende beschissen waren? Ich habe unsere E-Mails durchgelesen. Alle. Du hast allein im Dezember davor noch geschrieben wie sehr du Angst hast dass ich mich mit deinem Ex VOR mir anfreunde und er Mist erzählt und was das für ein schlimmer Alptraum war.
Fällt dir dieses Muster nicht auf?!
Aber was solls. Du hast es leicht.
Ich muss darunter leiden.
Jeden Tag schweifen meine Gedanken ab zu dir.
Ich bin nicht komplett, weil soviel ungesagtes in mir lebt.
So vieles was ich nicht los lassen möchte, bis ich mit dir darüber geredet habe.
Aber was solls, richtig?
Was solls.
Für dich ist es leicht.
Du hast keine Beziehungen mehr.
Wenn du das so nennst derzeit... dann hast du dich sowieso verloren.
Aber was solls.
Es muss leicht sein.
Richtig?
"Das halbe Leben besteht aus warten"
Dir ist klar dass ich warte, richtig?
Du lässt mich warten.
Leiden.
Aber was solls.
Ich könnte das alles los lassen, drauf scheißen.
Aber ich bin selber schuld dass ich leiden möchte.
Dass ich denke dass dies alles es am Ende wert sein wird.
Dass deine Versprechen - nein, dass die Person von der ich dachte dass du sie bist (voller Ideale, Stolz, mit Träumen und Willen), dass es sie wirklich gibt.
Aber ich verliere immer mehr den Glauben daran.
Und damit merke ich wie sehr du mich so lange hinter das Licht geführt hast.
Wie du mich belogen hast.
Wie du mich verletzt hast.
Wie du alles ausgenutzt hast.
Damit verliere ich mein Vertrauen an die Menschheit.
Zu allem.
Nur zu Tony nicht.
Er ist der Einzige dem ich seit dir, wirklich noch vertraue.
Sonst niemanden.
Klar.
Eigentlich läuft alles gut.
Karrieretechnisch könnte es nicht besser sein. Theoretisch läuft es sogar wesentlich besser als bei dir in dieser Hinsicht.
Aber...
Was bringt mir das ?
Früher wollte ich für dich arbeiten gehen.
Jetzt arbeite ich um Geld zu sparen.
Wofür spare ich eigentlich?
Dieser Tag ist scheiße.
Es regnet, ich liebe Regen.
Aber stattdessen gehe ich nachdem ich Kassa gemacht und den Laden geschlossen habe - heim.
Es regnet auf meinen Kopf.
Ich drehe "Hypnogaja - Here Comes The Rain Again" auf.
Sehe in den Himmel.
Leide.
Ich spüre die Steine, wie sie mich hinab ziehen wollen.
In den Hass.
In den Schmerz.
In die Hoffnungslosigkeit.
Alles Gefühle die du in mir auslöst.
Früher war da Glück.
Freude.
Stolz auf dich.
Liebe.
Ehrliche große Liebe, die du aufgebaut hast. Für die du dich bemüht hast.
Für die du gehofft hast! Für die DU geträumt hast!
Was ist da jetzt?
Leere.
Leere dass meine, nicht meine Liebhaberin oder meine Beziehung, sondern meine beste Freundin, mich so behandelt hat nach allem was wir gemeinsam durchgemacht haben.
Nachdem ich mich gegen deine Familie stellte.
Nachdem ich mich gegen meine Familie stellte.
Soviel was passiert ist.
Und du rammst mir trotzdem das Messer in den Rücken und drückst es danach mir in die Hand und zeigst auf mich.
Das ist armselig.
Das ist schwach.
Ich habe soviel von dir erwartet.
"I want to walk in the open wind, I want to talk like others to."
Das Lied geht los, ich gehe los.
Tausend Gedanken im Kopf.
Jeder Tropfen auf meinem Gesicht einer der tausend Gedanken die ich über dich, mich und uns habe.
Scheiß auf die Rechtschreibfehler.
Scheiß auf alles, das macht alles keinen Sinn.
Ich laufe gegen eine Wand, obwohl ich nur Frieden will.
Reden will.
Wissen will ob du, dein kluges Ich, dein ehrliches Ich, dein Ich dass so sehr wahrhaftig geliebt werden will, wirklich existierte.
Der Regen wird stärker.
"TALK TO ME; LIKE LOVERS DO."
"WALK WITH ME; LIKE LOVERS DO."
Das Lied mache ich lauter. Es soll meine Gedanken übertönen.
Meine Ohren schmerzen.
"Here it comes again."
Ich lächle die Kunden an die mir so spät noch auf der Straße begegnen.
Wie kann ich sie so gut belügen?
Selbst meine eigene Familie merkt es nicht.
Aber mein Herz ist jeden Tag dabei mehr und mehr zu zerbersten.
Meine Hoffnung an die Menschheit, die sich mit dir verband.
Niemanden hielt ich für intellektueller als dich.
Niemanden hielt ich für gefühlvoller.
Niemanden hielt ich für ehrlicher.
Auf niemanden in meinem Leben war ich mehr stolz.
Für niemanden habe ich mich so bemüht.
Ich war für dich da, hab mich um dich gekümmert, dich mit dir selbst aufgebaut.
Doch wahrscheinlich war es dir zuviel als du für mich da sein musstest. Als du gesehen hast dass unsere Pläne für eine kurze Zeit langsamer voran gehen als du wolltest.
Dabei wären wir jetzt soviel weiter.
Aber du bist ein Quitter.
Du kannst noch so sehr auf stark tun.
Ich denke nicht dass du es bist solange du nicht mit mir reden kannst.
Nein, mehr als das. Stärke bedeutet viel mehr als das.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis.
"Raining in my head like a tragedy
AND TEARING ME APART LIKE A NEW EMOTION."
Ich gehe schneller.
Die Kälte spüre ich nicht.
Mein Autopilot ist an, ich merke nicht einmal dass ich gehe.
Ich denke an dein Gesicht.
Dein Lächeln als wir unterwegs waren.
Dein Lächeln als ich dir schöne Dinge sagte.
Dein Lächeln als ich dir etwas simples wie ein Foto von Händen in Herzform schickte.
Es schmerzt.
Bald ist ein Jahr vorbei.
Ich bin beziehungsunfähig geworden.
Ich hab dich aufgebaut und du hast mich zerstört.
Und vielleicht ist das einer der Gründe warum du nicht mit mir reden kannst.
Weil du genau das getan hast wovor du IMMER Angst hast bei Leuten.
Weil du nicht sehen möchtest was du in mir angerichtet hast.
Weil du keine Fehler an dir sehen möchtest.
Aber das alles existiert! Egal wie sehr du dich darüber aufregen möchtest! Deswegen schreien willst! Mich beschimpfen willst! Das alles existiert! Das alles ist passiert!
Die Dinge die nie passieren sollten sind passiert!
Aber was von hier an passiert liegt immer an dir. Ich gebe mein Bestes deine Mauer zu sprengen.
Genauso wie du damals meine gesprengt hast.
Klar, es ist härter.
Klar, es tut weh.
Aber ich glaube an dein Ich, an das, was ich in dir sah. Egal wie sehr du dich zurückentwickelst. Egal wie sehr du deine Ideale verlierst.
Ich kämpfe dafür.
"Is it raining with you?~"

Ich komme heim.
Setze mich hin.
Wieder ein Tag vorbei.
Morgen geht es von neuem los.
Werde ich wütend sein? Traurig?
Überfordert wegen der Maturaprüfung in 3 Monaten? Überfordert wegen dir?
Wann reden wir?
Ich umschließe das Kreuz welches ich seit Monaten um meinen Hals habe und bete.
Nie werde ich mich auf deinen kalten Krieg einlassen.
Nie.

Hoffentlich kann ich heute schlafen... hoffentlich werden die Träume, welche gut wirken, endlich einmal wahr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen